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SchoolBiz. Der integrative Schulkiosk - abgeschlossen



Enactus Mannheim: SchoolBiz

Der integrative Schulkiosk, der unternehmerisches Wissen vermittelt und Zusammenarbeit fördert.

NEED

Das Projekt SchoolBiz richtet sich primär an die Sprachförderklassen der Außenstelle Luzenberg der Justus-Liebig-Schule in Mannheim. Im Zentrum stehen dabei Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund, welche in ihrem Alltag auf kulturelle, sprachliche und soziale Barrieren stoßen.

Ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache hat unsere Zielgruppe oft Probleme die schulischen Inhalte zu verstehen, oder im Job situationsgerecht zu kommunizieren. Die daraus resultierenden schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt stellen die SchülerInnen vor scheinbar aussichtslose Perspektiven und führen zunehmend zu Frust und Hoffnungslosigkeit.

Darüber hinaus stellt auch die ungenügende Integration in die Gesellschaft eine Kernproblematik dar, die zur Verhärtung von Vorurteilen und einer ausbleibenden Identifikation führt.

KONZEPT

Grundsätzlich ist es das Ziel des Projekts, gemeinsam mit den SchülerInnen der Luzenbergschule ein eigenes Schulkiosk aufzubauen, um die Integration zu fördern und das Nahrungsangebot der Luzenbergschule zu verbessern. Das Schulkiosk hat dabei die Struktur einer Aktiengesellschaft, welche es den SchülerInnen ermöglicht, selbst Anteile an ihrem Unternehmen zu kaufen und verkaufen.

Das Projekt setzt an den Faktoren Bildung, Sprache und Integration an und soll von den zwei Sprachförderklassen der Schule selbst organisiert und geleitet werden. Auf diese Weise haben die Schüler die Möglichkeit, unternehmerisches Know-How zu erlangen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch ein Qualifikationszertifikat zu verbessern. Gleichzeitig werden durch die intensive Zusammenarbeit die sprachlichen, kulturellen und sozialen Barrieren abgebaut und ein reger Austausch angeregt.

RESULTS

Mit den SchülerInnen wurden bereits im Herbst 2014 Vertiefungsworkshops zu den Themen Marketing, Logistik, Finanzen, Aktiengesellschaft und Verkauf durchgeführt, um sie optimal auf ihren Einsatz im Schulkiosk vorzubereiten. Auch die Gespräche mit potenziellen Lieferanten wurden erfolgreich abgeschlossen, sodass im März 2015 nun der offizielle Verkaufsstart stattfinden kann. Gleichzeitig mit der Eröffnung, startet auch die Aktiengesellschaft und es können von allen Beteiligten Anteilsscheine erworben werden. Je nach Entwicklung des Schulkiosks soll das Angebot langfristig ausgeweitet und angepasst werden. Hierbei sind beispielsweise bestimmte Themenwochen und Aktionen angedacht, die von den SchülerInnen organisiert und vermarktet werden.
Durch die stetige Fluktuation der SchülerInnen, wird mit einem „Train-the-Trainer“ Prinzip die Weitergabe von Wissen und Erfahrung sichergestellt und für den Fortbestand des Schulkiosks gesorgt. Darüber hinaus können auch bestimmte Servicedienstleistungen, wie zum Beispiel ein Catering-Service für externe Veranstaltungen, angeboten werden, der durch die SchülerInnen geleitet wird.
Im Sommer 2015 haben wir das Projekt erfolgreich an die Luzenbergschule übergeben, welche nun das Projekt weiter betreibt.