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Fluchthelfer Upcycling. Mit Upcycling zu einer besseren Zukunft



Enactus Mannheim: Fluchthelfer Upcycling

Konzept:

Das Team von Fluchthelfer Upcycling verfolgt mehrere Ziele zugleich: Neben der Produktion von hochwertigen Upcycling-Accessoires sollen vor allem sozial benachteiligte Menschen über einen fairen Arbeitsplatz in die Gesellschaft integriert werden. Dabei kooperiert das Projekt mit der Mannheimer Jungdesignerin Stephanie Selig. Gemeinsam stellen wir einzigartige Upcycling-Artikel her, immer bestehend aus alten Klamotten und – unserem Markenzeichen – aussortierten Fahrradschläuchen. Fluchthelfer Upcycling steht in Kontakt mit osteuropäischen Zuwanderern und sozialen Anlaufstellen in Mannheim wie der Jobbörse Schönau oder ANIMA. Um diesen Menschen die Steine aus dem Weg ihres Lebens zu nehmen, werden sie über unseren Arbeitsplatz ihre handwerklichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Mehr noch werden die Menschen viel über Konzeption, Produktion und eine nachhaltige Lebensweise lernen und in von ihnen geleiteten Näh- Workshops in einen direkten Austausch mit den Mitbürgern der Stadt kommen. Die Produkte werden über lokale Läden vertrieben werden, von denen viele schon große Bereitschaft signalisiert haben. Zusätzlich soll es einen Ausbau des eigenen Online-Shops geben.

Ökologisch: Durch die Verarbeitung von alten Klamotten und Fahrradschläuchen halten wir die Mülltonnen leer und schaffen aus scheinbar nutzlosen Ressourcen neue Werte sowie ein Bewusstsein für die Wiederverwendung.

Ökonomisch: Über einzigartige Designs gehen wir mit dem Trend und werden bald Pflichtausstattung eines jeden stilbewussten Studierenden.

Sozial: Bisher auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen finden bei uns einen fairen und zwanglosen Job, geprägt von Entfaltungsmöglichkeiten und der Chance, sich eigene Netzwerke zu bilden.

Aktueller Stand:

Unsere Kooperationspartnerin beginnt nun mit der Existenzgründung. Räumlichkeiten, Materialien und professionelle Nähmaschinen stehen schon bereit und neue Designs entstehen jede Woche. Ist der Umzug in unser Atelier abgeschlossen, werden wir uns auf ein konkretes Sortiment einigen, dazu treten wir bereits vorher in Absprache mit Vertriebspartnern. Nach ersten Erfolgen und einem gelungenen Marktstart werden wir uns direkt um das Recruiting der benachteiligten Personen kümmern. So minimieren wir das Risiko, unsere People in Need in der Startphase unnötig zu belasten.

Ausblick:

Sollen die People in Need zunächst in Teilzeit bei uns angestellt sein, so ist unser Ziel mindestens eine Vollzeitstelle zu schaffen. Der Name „Selig“ soll sich im nächsten Jahr als gängige Upcycling- Marke etabliert haben, sodass wir schon bald unser Sortiment noch erweitern können, die Produkte im ganzen Land vertreiben und selbst eine anerkannte Anlaufstelle für benachteiligte Menschen werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an kennth.hillig@unimannheim.enactus.de